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PC-PTSD-5

PTBS-Kurzscreening für die Grundversorgung

Ein sehr kurzes Screening mit fünf Ja/Nein-Fragen, das zeigt, ob ein belastendes Erlebnis die Patientin oder den Patienten möglicherweise noch so beeinträchtigt, dass sich ein genauerer Blick lohnt.

Kategorie
Trauma & PTBS
Wer füllt sie aus
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Items
5
Zeitraum
Letzter Monat

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Für diese Skala gibt es noch keine validierte deutsche Fassung. Der englische Originalfragebogen wird unten angezeigt; seine Items werden nie maschinell übersetzt.

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Some of these questions may bring up difficult memories for the patient. They can stop at any time.

Sometimes things happen to people that are unusually or especially frightening, horrible, or traumatic. For example: • a serious accident or fire • a physical or sexual assault or abuse • an earthquake or flood • a war • seeing someone be killed or seriously injured • having a loved one die through homicide or suicide.

  1. Have you ever experienced this kind of event?

    Have you ever experienced this kind of event?

Frage 1 von 1

Was sie misst

Der PC-PTSD-5 screent auf eine wahrscheinliche posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Die fünf Fragen decken die Kernbereiche der PTBS nach DSM-5 ab: ungewollte Erinnerungen oder Albträume, Vermeidung von Auslösern, ständige Wachsamkeit, Gefühllosigkeit oder Distanz sowie Schuldgefühle oder Vorwürfe. Der Wert ist die Anzahl der „Ja“-Antworten, von 0 bis 5. Wird kein traumatisches Ereignis angegeben, endet das Screening mit einem Wert von 0.

Wann sie einzusetzen ist

Der PC-PTSD-5 eignet sich als schneller erster Schritt, wenn die Patientin oder der Patient ein sehr belastendes Erlebnis hatte und unklar ist, ob es sie oder ihn noch beeinträchtigt. Traumatische Erlebnisse und Substanzkonsum hängen eng zusammen, etwa wenn Alkohol oder Drogen genutzt werden, um Erinnerungen zu betäuben oder schlafen zu können. Da es für den PC-PTSD-5 keine validierte deutsche Version gibt, steht auf Deutsch stattdessen die PCL-5 zur Verfügung.

Herkunft

Der PC-PTSD-5 wurde von Annabel Prins, Michelle J. Bovin, Rachel Kimerling, Danny G. Kaloupek, Brian P. Marx, Anica Pless Kaiser und Paula P. Schnurr am US-amerikanischen National Center for PTSD entwickelt und 2015 veröffentlicht. Er ist die Weiterentwicklung des früheren PC-PTSD, der auf dem DSM-IV beruhte, und an die PTBS-Kriterien des DSM-5 angepasst.

Validierung

Der PC-PTSD-5 wurde an einer großen Stichprobe von Patient:innen in der hausärztlichen Versorgung der US-Veteranenbehörde (VA) entwickelt und geprüft, wo er heute routinemäßig eingesetzt wird. Dort ergab ein Grenzwert von 4 das beste Gleichgewicht zwischen übersehenen Fällen und Fehlalarmen für die Gesamtstichprobe und für Männer. Spätere Studien in der VA-Grundversorgung fanden eine zufriedenstellende Genauigkeit über verschiedene demografische und diagnostische Gruppen hinweg. Eine validierte deutsche Version gibt es bisher nicht.

Grenzen

Der PC-PTSD-5 ist ein Screening und keine Diagnose. Wer positiv screent, braucht eine weitere Abklärung, idealerweise mit einem strukturierten klinischen Interview. Der Fragebogen wurde mit US-Veteran:innen entwickelt, seine Genauigkeit in anderen Gruppen ist weniger gut untersucht. Bei Frauen übersah ein Grenzwert von 4 relativ viele Fälle, weshalb Fachkräfte in manchen Situationen einen niedrigeren Wert nutzen. Da keine validierte deutsche Version vorliegt, bieten wir ihn nur auf Englisch an.

Häufige Fragen

Warum kann der Fragebogen nicht auf Deutsch ausgefüllt werden?
Für den PC-PTSD-5 gibt es keine deutsche Version, die wissenschaftlich überprüft wurde. Wir bieten nur Fragebögen an, deren Sprachversion validiert ist. Auf Deutsch steht deshalb die PCL-5 zur Verfügung.
Ist das Ergebnis eine Diagnose?
Nein. Der PC-PTSD-5 zeigt nur, ob sich ein genauerer Blick lohnt. Eine PTBS kann nur eine Ärztin, ein Arzt oder eine Psychotherapeutin bzw. ein Psychotherapeut nach einer ausführlichen Untersuchung diagnostizieren.
Was ist der Unterschied zur PCL-5?
Der PC-PTSD-5 ist mit fünf Ja/Nein-Fragen ein sehr kurzer erster Check. Die PCL-5 fragt alle 20 PTBS-Symptome ab und zeigt, wie stark sie ausgeprägt sind. Sie ist auch auf Deutsch validiert.

Quellen

Lizenz & Quellenangabe

Prins, A., Bovin, M. J., Kimerling, R., Kaloupek, D. G., Marx, B. P., Pless Kaiser, A., & Schnurr, P. P. (2015). Primary Care PTSD Screen for DSM-5 (PC-PTSD-5). [Measurement instrument]. Available from https://www.ptsd.va.gov

Frei verfügbar über das US-amerikanische National Center for PTSD.